| Urheber | Burkhard Mangold |
| Druckjahr | 1910 |
| Blattgrösse (cm) | 124×93 |
| Drucktechnik | Lithographie |
| Druckerei | Graph. Anstalt J. E. Wolfensberger, Zürich |
| Zustand | A- |
| Angebotspreis | 2'750 CHF |
| Kategorien | Hotels & Restaurants, Zürich |
Originalplakat vom Pionier und Meister der Basler Plakatschule Burkhard Mangold, der dank seinem in einem Wettbewerb ausgezeichneten Entwurf fürs 1905 in Zürich stattfindende Eidgenössische Sängerfest bald etliche Aufträge auch aus dem Wirtschaftszentrum der Schweiz erhielt.
Nach einer Lehre als sogenannter Dekorationsmaler studierte und lehrte er sechs Jahre in München, ehe er 1900 nach Basel zurückkehrte, ein eigenes Atelier eröffnete und als Maler wie Illustrator und Plakatgestalter tätig war. Ein besonderes Faible hatte er für Wand- und Glasmalereien wie auch, vor allem zu Beginn seiner Karriere, für mittelalterliche Szenen.
Insofern traf es sich gut, dass das damals an der Zürcher Beatengasse 9 ansässige Hotel und Restaurant Beatus an ihn herantrat: Der aus England stammende Heilige Beat, heisst es, war der erste Missionar der Helvetier, der bereits im ersten Jahrhundert (!) von Antiochia über den Brünig an den Thunersee gekommen sein und dort einen Drachen besiegt haben soll – eine Legende, welche im Mittelalter die Beatushöhlen zu einem wichtigen Wallfahrtsort machten.
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